Unser Körper
hat einen eigenen natürlichen "Dickmacher", das ist das lebensnotwendige Hormon
Insulin. Insulin steuert den Zuckerabbau und den "Fetteinbau".
Immer wenn Sie "leere" (nicht verwertbare) Kohlehydrate essen , nämlich Süßwaren, Naschwerk,
alle Weißmehlprodukte, Marmeladen, Honig, Kuchen usw., oder stark
zuckerhaltige Getränke wie Cola und Ähnliches trinken, dann "schießt" dieser
Zucker sehr schnell über den Darm in die Blutbahn und Ihr Blutzuckerspiegel
steigt sehr schnell an.
Um diesen zu hohen Blutzuckerspiegel schnell wieder zu senken produziert die
Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, das den Zucker aus
dem Blut in die Zellen schleust.
Am schlimmsten ist es, wenn Sie Süßes in Verbindung mit Fett essen - Schokolade,
Kuchen oder Kompott mit Sahne - alle Sachen, die so gut schmecken. Der
Körper nimmt dabei 60% mehr Fett in die Zellen auf, als bei "bilanzierten"
(gut verwertbaren) Kohlehydraten. Dazu kommt, dass kurz nach jeder süßen
Mahlzeit meist ein kleiner "Heißhunger" entsteht, so dass man wenige Zeit
später schon wieder das Gefühl hat, etwas essen zu müssen.
Wenn Sie also häufig kleine Zwischenmahlzeiten essen (z.B. das berühmte Stück
Obst), dann nehmen Sie Ihrem Organismus
jede Chance zum Fettabbau, weil der Insulinspiegel nicht wieder seine
"Nulllinie" erreichen kann. Auch ohne viel zu essen werden Sie immer
dicker!
Der Körper braucht nach einer Mahlzeit etwa 2-3 Stunden, um alle Kohlehydrate - wie sie auch in Getreideprodukten, Reis, Nudeln,
Brot in Form von Stärke enthalten sind - abzubauen. Erst dann sinkt der
Insulinspiegel auf Normalwerte (nach 4-6 Stunden), erst dann beginnt die
Fettverdauung!
Das ist der Grund, weswegen moderne und sinnvolle Diäten nur 3, höchsten 4
Mahlzeiten (bei Leuten, die sehr lange wach sind) empfehlen, nur dann hat
der Organismus 2-3x täglich etwa 2-3 Stunden lang die Chance zum Fettabbau,
bis zur nächsten Mahlzeit!
Gemüse stört diesen Fettabbau nicht so sehr. Wenn Sie also
zwischendurch einmal "etwas zum Kauen" brauchen, können Sie kleine
Mengen Gemüse knabbern. Gurken, Tomaten, Paprikaschoten, Zucchini, Kohlrabi,
Radieschen, Radi, Blumenkohl, Salat oder auch mal eine Karotte.
(Mit freundlicher Genehmigung Dr. Korth -
Ernährungsberatung Barockengel)